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DOKU.in.Form-Konzept – Pflegeprozess (H.i.F/3) -optional-

DOKU.in.Form integriert das Konzept HEIM.in.Form

Diese Variante der Dokumentation kann helfen, den Dokumentations­aufwand zu reduzieren:

  • Weniger Schreibaufwand
  • Mehr Qualität
  • Bessere Übersicht
  • Mehr Formulierungshilfen
  • Mehr Bewohnerorientierung
  • Vernetzte Information

Die vernetzte Dokumentation gliedert sich in Basis- und Zusatzelemente. Zu den Basiselementen gehören das Stammblatt I und II, die Biografie I und II, das Medikamentenblatt, die Ärztliche Verordnung, der Basis-Status, die Status-Planungs-Bögen, das Ressourcen-Fähigkeiten-Blatt, die Tages­struktur und der Leistungsnachweis. Zu den Zusatzelementen zählen die Wunddokumentation, spezielle Assessment-Bögen und begleitend geführte Protokolle, wie z.B. das Trinkprotokoll oder der Bilanzierungsbogen.
Die Vernetzung der Informationen erfolgt über Querverweise.


AEDL 11.3

Bezogen auf die AEDL´s werden in diesem Formular folgende Aspekte betrachtet:

  • Bew. zeigt aggressives Verhalten, das auf Gegenstände gerichtet ist, indem z.B. Möbel getreten werden etc..
  • Bew. zeigt selbstschädigendes und aggressives Verhalten.
  • Bew. zeigt physisch aggressives Verhalten gegenüber anderen Personen, indem z.B. von hinten angegriffen wird.
  • Bew. zeigt Abwehrverhalten bei pflegerischen und anderen im Rahmen der Behandlung notwendigen Verrichtungen.

AEDL 11.4

Bezogen auf die AEDL´s werden in diesem Formular folgende Aspekte betrachtet:

  • Bew. nimmt an Therapiemaßnahmen teil, z.B. an verordneten Bewegungs- und / oder Atemübungen.
  • Bew. organisiert Arztbesuche, Termine mit Therapeuten und anderen an der Therapie beteiligten Personen.
  • Bew. benötigt körpernahe Hilfsmittel, z.B. Prothesen, Kompressionsstrümpfe, im Rahmen der Therapie.

AEDL 11.5

Bezogen auf die AEDL´s werden in diesem Formular folgende Aspekte betrachtet:

  • Bew. benötigt zeit- und technikintensive Maßnahmen, wie z.B. Hämodialyse.
  • Bew. sucht andere medizinische / thera­peutische Einrichtungen auf (Dauer der Therapie bis zu drei Stunden).
  • Bew. führt einfache / aufwendige (schwere) Aufräum- und Reinigungsarbeiten sach­gerecht durch.

AEDL 12.1

Bezogen auf die AEDL´s werden in diesem Formular folgende Aspekte betrachtet:

  • Bew. nimmt Planungen bezüglich der in der Zukunft liegenden Ereignisse vor.
  • Bew. hält Kontakt mit Freunden und Bekannten per E-Mail, Telefon und / oder Brief.
  • Bew. führt Besuche durch / erhält Besuch von der Familie / Freunden.

AEDL 12.2

Bezogen auf die AEDL´s werden in diesem Formular folgende Aspekte betrachtet:

  • Bew. sucht externe Einrichtungen auf (Dauer weniger als 3 Std.), z.B. im Rahmen einer Therapie / Veranstaltung.
  • Bew. geht mit anderen Personen außerhäuslichen Aktivitäten nach, z.B. spazieren gehen.
  • Bew. erkennt Personen aus dem näheren Umfeld, z.B. das Pflegepersonal, Mitbe­wohner/innen etc..

AEDL 12.3

Bezogen auf die AEDL´s werden in diesem Formular folgende Aspekte betrachtet:

  • Bew. organisiert und nimmt Dienstleis­tungen regelmäßig in Anspruch, z.B. die von Friseur, Fußpflege.
  • Bew. regelt die finanziellen Angelegenheiten adäquat.
  • Betreuung notwendig.
  • Bew. regelt die behördlichen Angelegenheiten adäquat.

AEDL 13.1

Bezogen auf die AEDL´s werden in diesem Formular folgende Aspekte betrachtet:

  • Bew. weist akustische / visuelle Sinnestäuschungen auf.
  • Bew. weist Ängste auf, z.B. bei der Durch­führung von Pflegemaßnahmen mit Panikattacken.
  • Bew. weist aufgrund von andauernden Ängsten / Sinnestäuschungen Wahn­vorstellungen auf.

AEDL 13.2

Bezogen auf die AEDL´s werden in diesem Formular folgende Aspekte betrachtet:

  • Bew. wirkt antriebslos und zieht sich zunehmend auf das eigene Zimmer zurück.
  • Depressive Grundstimmung
  • Bew. führt Handlungen aus, die für andere nicht nachvollziehbar sind, wie z.B. mit Kot schmieren etc..
  • Bew. zeigt Trauer aufgrund eines Todes­falles in der Familie / im Freundeskreis.

AEDL 13.3

Bezogen auf die AEDL´s werden in diesem Formular folgende Aspekte betrachtet:

  • Bew. akzeptiert die Folgen einer Harnin­kontinenz / den Umgang mit einem  Einmal-/ Dauerkatheter.
  • Bew. akzeptiert die Folgen einer Stuhlinkontinenz.
  • Bew. akzeptiert den Umgang mit einem Stoma.
  • Bew. entwickelt Bewältigungsstrategien bei starken therapieresistenten Schmerzen.


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