Im Bereich der Diagnostik und Therapie bestehen umfassende Planungsvariablen. Einerseits können Leistungen einzeln den Patienten zugeordnet werden, andererseits besteht die Möglichkeit, komplexe Behandlungspfade anzuwenden. Die in den Behandlungspfaden verknüpften Zeitregeln werden beim Einfügen in die Planung automatisch an die aktuelle Zeit angepasst. Bei der Planung von diagnostischen Leistungen können entweder bisher verwandte Formulare am Bildschirm angezeigt werden oder die Auswahl erfolgt über eine Listendarstellung. Die Nutzung von Datenfeldern führt hierbei zu Vorschlägen und Plausibilitätskontrollen. Die Verwendung von Behandlungspfaden rationalisiert den Planungsvorgang und bezieht hierbei natürlich die Planungen aller Berufsgruppen des therapeutischen Teams mit ein. Die situative Visualisierung stellt sicher, dass die Elektronische Patientenakte jeweils der Arbeitssituation angepasste Datenbereiche zeigt. Die Einbindung von ID-Diacos® bzw. KODIP® ermöglicht den direkten Zugriff auf Diagnosen und Prozeduren. Die diagnostischen/therapeutischen Leistungen können den Haupt- und Nebendiagnosen zugeordnet werden. Hierdurch wird insbesondere die Meldung von Nebendiagnosen abgesichert.
Die Verwendung von therapeutischen Zielen rundet den prozessualen Workflow ab. Jede Veränderung der Planung führt zu einer neuen historischen Version der elektronischen Akte. Zur Anordnung von Medikamenten kann auf hausinterne Kataloge oder z.B. auf die Rote Liste® zugegriffen werden. Bei Transfusionen bzw. der Gabe von Humanpräparaten erfolgt die Dokumentation der Chargen-Nummern in der Akte.
Die Ergebnisse von diagnostischen Leistungen (Befunden) werden entweder von der HINZ-Online-Leistungsstelle oder über standardisierte Schnittstellen von anderen
medizinischen Subsystemen übernommen, in Listen angezeigt und automatisch in die Elektronische Patientenakte integriert. Hierdurch werden durch die
Leistungsstellen freigegebene Ergebnisse ohne zeitliche Verzögerung in der Patientenakte sichtbar. Grenzwertige oder pathologische Befunde werden visuell
gesondert gekennzeichnet. Durch eine zusätzliche Mailfunktion wird dem Arzt der Eingang neuer Befunde angezeigt. In der Fieberkurve können alle
Zahlenwerte auch in Diagrammform angezeigt werden. Außerdem kann anhand der Visualisierungsart auch entnommen werden, in welchem
Bearbeitungszustand sich die Leistung befindet.
Das Berichtswesen von HINZ Online bietet zwei Wege der Bearbeitung. Der Erste ist die Erfassung von Berichten in der Software HINZ Online, der Zweite bietet die
Möglichkeit, MS-Office®-Produkte zu nutzen. Bei beiden Varianten ist es möglich, bereits im Verlauf erfasste Daten durch eine Datenbankanbindung
automatisch in den Text zu integrieren. Externe Dateien werden zugriffssicher in der Datenbank abgelegt. Eine weitere Funktionalität im Bereich des Berichtswesens
bietet die Einbindung von digitalen Diktaten.
als Bericht
als Kurve